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Verena Merstallinger findet Musik, wo Worte enden.
Musik mit Tiefgang und Auszeichnung
Die mit dem Rotary Music Award ausgezeichnete Gitarristin Verena Merstallinger berührt mit ihrem Spiel, ihrer Bühnenpräsenz und musikalischen Tiefe. Ihre Konzerte sind atmosphärische Erlebnisse, die lange nachhallen – so überzeugte sie auch im Oktober 2022 beim Haspa Guitarcup Hamburg, wo sie den 2. Preis gewann.
verena.merstallinger@gmx.at
ÜBER MICH
Ausbildung auf höchstem Niveau...
Soloprogramme
Kuratierte Konzertabende, die das klassische Repertoire mit modernen Entdeckungen verbinden.
Kammermusik
Interdisziplinäre Projekte und Ensemblearbeit. Eine Zusammenarbeit zwischen Schauspiel und Tanz
ERRUNGENSCHAFTEN
Klangvielfalt und künstlerisches Statement
Ein zentrales Anliegen ist ihr das Hör- und Sichtbarmachen von Komponistinnen. In ihren Programmen trifft Musik des 19. Jahrhunderts auf zeitgenössische Werke – mit wechselnden Gitarren, Stimmungen und Spieltechniken entsteht ein klangliches Mosaik, das Vielfalt feiert und Virtuosität fordert.
2024 erschien ihre erste CD „concerning normal and right“– ein musikalisches Statement über das Ausbrechen aus gewohnten Standards. Die Aufnahme versammelt vorwiegend Werke von Komponistinnen und bewegt sich jenseits klassischer Normen – sei es in Bezug auf Instrumente, Geschlechterrollen oder Konzertrituale.
REPERTOIRE
Kammermusik, Ensembles und Performance-kunst
Neben ihrer solistischen Arbeit ist Verena eine engagierte Kammermusikerin. Im Duo Merors mit Lorenzo Orsenigo erkundet sie das Repertoire für Gitarre und Schlagwerk – oft mit performativen, kontextuellen oder improvisierten Elementen. Mit Julian Richter bildet sie das Capreolus Duo, das 2024 debütierte.
Mit dem Ensemble Da Pace trat sie u. a. im Wiener Stephansdom auf, und im Lizard Ensemble widmet sie sich experimenteller Musik auf der E-Gitarre. Orchestrale Erfahrung sammelte sie mit Werken von Friedrich Gulda und Heitor Villa-Lobos.
Grenzen überschreiten – lehren und erinnern
Verena liebt das Neue, das Unkonventionelle, das Grenzüberschreitende.
Am Landestheater Linz war sie in Johann Nestroys Stück Liebesgeschichten und Heiratssachen zu sehen. Gemeinsam mit der Schauspielerin Lena Sophie Knapp und Lorenzo Orsenigo entwickelte sie das Projekt Träume sind die nächtlichen Spiegel der Seele.
Ihr Engagement für die Gitarrenmusik geht dabei weit über die Bühne hinaus: Als Mitbegründerin des Vereins „Linz Guitar Festival“ prägt sie die regionale Kulturlandschaft maßgeblich mit. Der Verein organisiert nicht nur das jährliche Festival, sondern auch fünf weitere hochkarätige Gitarrenkonzerte über das Jahr verteilt.
In Projekten wie Die singenden Pferde von Buchenwald setzt sie sich zudem intensiv mit Musik im Nationalsozialismus auseinander – mit künstlerischer Klarheit und Verantwortung.
Derzeit unterrichtet sie Gitarre an den Landesmusikschulen Sierning und Steinbach/Steyr – und inspiriert dort die nächste Generation von Musiker:innen.
